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Multipresse mit Langhantelbank in einem Kraftraum – geräteweise Dokumentation im Prüfbericht
Wissen · Dokumentation

Prüfbericht und Dokumentation

Was in einem Prüfbefund steht, warum diese Angaben sinnvoll sind und wie Sie die Dokumentation im laufenden Betrieb tatsächlich nutzen.

Leistungen ansehen
  • Angaben nach dem in DGUV 202-044 beschriebenen Muster
  • Übersicht für die Sportstätte und geräteweise Aufstellung
  • Mängel nach Dringlichkeit eingeordnet
  • Digital als PDF, auf Wunsch in Papierform

Warum die Dokumentation den Unterschied macht

Eine Prüfung ohne Dokumentation ist im Nachhinein nicht mehr nachvollziehbar – weder für den Betreiber noch für Dritte. Der Prüfbefund hält fest, was wann in welchem Zustand vorgefunden wurde. Damit ist er dreierlei: eine Bestandsaufnahme, eine Handlungsgrundlage und ein Nachweis, dass die Prüfung stattgefunden hat.

Über mehrere Jahre entsteht daraus etwas, das im laufenden Betrieb sonst fehlt: eine Historie. Sie zeigt, welche Geräte wiederholt auffällig sind, wo Verschleiß schneller voranschreitet als erwartet und wo sich ein Austausch wirtschaftlich abzeichnet.

Welche Angaben ein Prüfbefund enthalten soll

Die DGUV Information 202-044 beschreibt für den Prüfbefund folgende Angaben:

AngabeWarum sie wichtig ist
Datum und Ort der PrüfungOrdnet den Befund zeitlich und räumlich zu – Grundlage für den nächsten Turnus
Prüfungsergebnis mit festgestellten MängelnDer eigentliche Inhalt: was in welchem Zustand vorgefunden wurde
Beurteilung hinsichtlich der weiteren BenutzungDie entscheidende Aussage für den Betrieb: weiter nutzbar, eingeschränkt nutzbar oder nicht nutzbar
Angaben zu notwendigen NachprüfungenMacht deutlich, ob nach einer Maßnahme noch einmal geprüft werden muss
Name, Anschrift und Unterschrift der prüfenden PersonMacht nachvollziehbar, wer geprüft hat

Wie unsere Dokumentation aufgebaut ist

1. Deckblatt und Objektangaben

Auftraggeber, Objekt, Anschrift der Sportstätte, Datum, prüfende Person, Prüfumfang und – ausdrücklich – was nicht Gegenstand der Prüfung war.

2. Zusammenfassung

Eine kurze Gesamteinschätzung: Anzahl der geprüften Geräte, Anzahl der Geräte ohne Beanstandung, Anzahl mit Mängeln sowie die Punkte, bei denen aus unserer Sicht kurzfristig gehandelt werden sollte.

3. Geräteweise Aufstellung

Je geprüftem Gerät: Bezeichnung, Standort innerhalb der Sportstätte, sofern vorhanden Hersteller und Typ, Prüfergebnis, festgestellte Mängel und die Beurteilung der weiteren Benutzung. Gleichartige Kleingeräte – etwa Bälle, Matten oder Kleinmaterial aus einem Ballwagen – werden dabei als Position mit Stückzahl geführt und nicht einzeln aufgelistet. Wo es hilft, ergänzen wir Fotos.

4. Mängelliste mit Einordnung

Alle Mängel gebündelt, jeweils mit einer Einordnung nach Dringlichkeit – von „Benutzung einstellen“ über „zeitnah beheben“ bis „beim nächsten Turnus beobachten“. Diese Liste ist die Arbeitsgrundlage für die Instandhaltung.

5. Hinweise und Empfehlungen

Beobachtungen außerhalb des Prüfumfangs, Hinweise auf fehlende Unterlagen, Empfehlungen zum nächsten Prüfzeitraum.

Wie der Befund im Betrieb zusammenspielt

  • Er hält den Zustand zum Prüfzeitpunkt fest und ist damit die Grundlage für die Instandhaltungsplanung.
  • Die laufende Sicht- und Funktionskontrolle im Betrieb baut darauf auf und hält den Zustand zwischen zwei Prüfungen im Blick.
  • Die fachliche Beurteilung liefern wir, die Entscheidung über Maßnahmen trifft der Betreiber – dafür ist die Mängelliste nach Dringlichkeit geordnet.
  • Der Prüfumfang ist im Befund ausdrücklich benannt, damit jederzeit klar ist, worauf sich das Ergebnis bezieht.

Häufige Fragen

Quellen und weiterführende Informationen

Die Verlinkung erfolgt zur Orientierung. Maßgeblich ist jeweils die aktuelle Fassung beim Herausgeber.

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